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Pressemitteilung Nr. 08/2011 // 14.11.2011 VDP begrüßt den Pflegepakt: Offener Dialog mit den Schulverbänden zur gemeinsamen Ausbildung in der Pflege und zur geplanten Stiftung Altenpflegeausbildung sollte nächster Schritt sein Hannover – Durch den Pflegepakt des Landes Niedersachsen wird die Schulgeldförderung erneut erhöht. Der Verband Dt. Privatschulen Niedersachsen-Bremen e.V. (VDP) begrüßt diesen Schritt und wünscht sich eine stärkere Beteiligung der privaten Hauptträger der Altenpflegeausbildung am Dialog. Der Pflegepakt der Landesregierung setzt ein wichtiges Zeichen: Die Zukunft der Pflege beginnt mit der Ausbildung der Fachkräfte. Zukünftig soll der Zuschuss zum Schulgeld für Altenpflegeschüler auf bis zu 160 Euro erhöht werden. Dies hat zur Folge, dass die Schüler an privaten Altenpflegeschulen faktisch keine Kosten mehr für den Schulbesuch aufbringen müssen.„Angesichts des Pflegenotstandes ist die Erhöhung der Schulgeldförderung eine wertvolle Investition, die die Ausbildung attraktiver macht“, so der Vorsitzende des VDP, Andreas Schraknepper. Der VDP fordert seit langem die Vollfinanzierung der Altenpflegeausbildung und hatte bereits die im Rahmen des Pflegepakets 2010 verabschiedete Bezuschussung der Schulgelder mit auf den Weg gebracht. Gleichzeitig anerkennt das Land damit auch die Leistung der freien Altenpflegeschulen. Die Altenpflegeausbildung in Niedersachsen ist traditionell vor allem in der Hand freier Schulen, die qualitativ hochwertig ausbilden und das Land von Kosten entlasten. Private Berufsfachschulen der Altenpflege müssen Schulgelder verlangen, da sie im Gegensatz zu staatlichen Schulen nicht voll gefördert werden. „Wir begrüßen auch, dass laut Pflegepakt die gemeinsame Ausbildung in der Pflege weiter forciert werden soll“, so der Vorsitzende. In diesem Sinne ist auch eine Beteiligung im Kuratorium der geplanten Stiftung Zukunft Altenpflegeausbildung wünschenswert. „Es kann nicht sein, dass die maßgeblich an der Ausbildung Beteiligten in diesem Gremium nicht vertreten sind“, so Schraknepper weiter. Aus Sicht des VDP ist es an der Zeit, alle Akteure in den Dialog zur Nachwuchsförderung einzubeziehen. Verantwortlich für den Inhalt:
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