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Seminar 12.09.2019 | Medienkonzept als Basis einer strukturierten IT-Planung

Ein Medienkonzept ist die Basis für systematische Medienkompetenzförderung und ein wesentlicher Baustein für eine strukturierte und nachhaltige IT-Entwicklung. Durch die rasante Entwicklung der Digitalisierung in allen Lebensbereichen ist das Medienkonzept nicht nur eine Voraussetzung für die Bewilligung von Fördergeld geworden, sondern gleichzeitig ein Projektplan, der sich holistisch mit allen Aspekten bei der Einführung und Umsetzung von Lernen mit digitalen Medien auseinandersetzt. Dabei wird schnell deutlich, dass ein Medienkonzept kein Wunschzettel sein kann, sondern Zahlen, Daten und Fakten die Grundlage für eine zukunftsweisende und pädagogisch wie technisch sinnvolle Planung ist.

Inhalte:

  1. Warum eine Strategie
  2. Medienentwicklung in der Schule
    -Einleitung und Präambel
    -Der pädagogische Teil
    -Evaluierung der technischen Deltas
    -Evaluierung von Software und Lizenzierung
    -Service und Wartung
    -Wer weiss was? IT-Weiterbildung des Kollegiums
    -Evaluations und Fortschrittsplan
    -Investitionsplan
  3. Sicherheit im Schulnetzwerk
  4. Einsatz mobiler Geräte und BYOD
  5. Vor– und Nachteile bei der Nutzung von Cloud-Lösungen
  6. Datenschutz

Referent
Ulrich Sawade, Studium Sek I und II arbeitet seit mehr als 30 Jahren im Bildungsmarkt in der Schnittstelle zwischen Pädagogik und Technik, den größten Teil bei weltweit operierenden US-Unternehmen und seit 3 Jahren im Bereich Marketing und Vertrieb bei der AixConcept GmbH.

Das Seminar findet am 12. September 2019, von 10.00 bis 17.30 Uhr in den Räumen der Johanniter-Akademie Hannover, Büttnerstr. 19, 30165 Hannover, statt. Wir empfehlen die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Linie 1 Richtung Langenhagen oder Linie 2 Alte Heide; Haltestelle Büttnerstr.).
Anmeldeschluss ist der 04.09.2019. Der Teilnehmerkreis ist begrenzt. Maßgeblich für die Teilnahme ist der Eingang der Anmeldung. Ab 16 Teilnehmern eröffnen wir eine Warteliste.

Für Fragen hierzu steht Ihnen unsere Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

PM | Freie Schulen bleiben gefragte Alternative

Berlin, 26. Februar 2016 – Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben gezeigt, dass die Zahl der Schulen in freier Trägerschaft sowie die Schülerzahlen an Freien Schulen bundesweit wieder zugelegt haben. Im Hinblick auf die aktuelle Schulsuche vieler Eltern, begrüßt der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) diese Entwicklung. Sie bestätigt, dass trotz rückläufiger Schülerzahlen Freie Schulen immer häufiger von Eltern gewählt werden.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es in Deutschland im Schuljahr 2014/15 insgesamt 5.770 Schulen in freier Trägerschaft. Das ist ein Zuwachs von rund fünf Prozent in den letzten drei Jahren. Davon sind 10,2 Prozent allgemeinbildende und 24,3 Prozent berufsbildende Schulen. Auch die Zahl der Schüler/innen an Freien Schulen steigt seit Jahren kontinuierlich. Von den rund 11 Millionen Schüler/innen in Deutschland besuchte im Schuljahr 2014/15 jeder Elfte eine freie Bildungseinrichtung. „Der Schülerzahlenzuwachs ist umso bemerkenswerter, da aufgrund der demografischen Entwicklung die Gesamtschülerzahl in Deutschland im selben Schuljahr um 0,7 Prozent geschrumpft ist‘‘, so Dietmar Schlömp, Bundesgeschäftsführer des VDP.

Eine große Rolle bei der Wahl einer Freien Schule spielt bei vielen Eltern der Wunsch nach einer individuellen Betreuung für ihr Kind. Auch ein enger Austausch mit den Lehren und der Schulleitung, ein motivierendes Lernumfeld und Bildungsangebote über den Unterricht hinaus sind gefragt. Diese Anforderungen erfüllen Freie Schulen. Sie reagieren schnell auf sich ändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel im Bereich der digitalen Bildung. „Immer mehr Eltern machen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und suchen für ihr Kind eine Bildungseinrichtung, die ihren Vorstellungen und Wünschen gerecht wird. Bei Freien Schulen finden sie häufig eine passgenaue Bildungseinrichtung“, so Dietmar Schlömp, VDP-Bundesgeschäftsführer.

Bereits im Grundgesetz ist verankert, dass eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert werden darf. Deshalb erheben Freie Schulen lediglich ein sozial verträgliches Schulgeld und erhalten dafür einen staatlichen Finanzausgleich. Dieser ist allerdings häufig nicht ausreichend. Von den kürzlich veröffentlichten Schülerausgaben an staatlichen Schulen, erhalten Freie Schulen nur einen Teil. Auch bei der Integration der Flüchtlinge sind Freie Schulen bei der Finanzierung noch häufig auf sich allein gestellt. Dabei können sie einen entscheidenden Beitrag leisten. Viele Einrichtungen haben ihre Unterstützung signalisiert und eigenständig die Initiative ergriffen. „Bildung ist der Schlüssel für eine schnelle Integration. Nur so können die Chancen für den zukünftigen Arbeitsmarkt genutzt werden. Eine Voraussetzung dafür sind gerechte Rahmenbedingungen für freie Bildungsträger“, so Dietmar Schlömp, Bundesgeschäftsführer des VDP.

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Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) vertritt die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband mit Sitz in Berlin bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Verantwortlich für den Inhalt: Robert Renner, Pressesprecher