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PM | Schulwahl 2018: Freie Schulen bieten vielfältige Angebote

Berlin, 17. Januar 2018 – Die Schulsuche stellt für viele Eltern jedes Jahr eine große Herausforderung dar. Neben dem passenden pädagogischen Konzept spielen Kriterien wie ein engagiertes Lehrerkollegium, effektive Unterstützung bei Lernproblemen und eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule eine entscheidende Rolle. Freie Bildungseinrichtungen erfüllen diese Kriterien und bieten eine Fülle an pädagogischen Ausrichtungen, die auf unterschiedliche Förderbedürfnisse eingehen. Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) weist auf die Vielfalt freier Schulen hin und unterstützt Schüler und Eltern bei der Schulwahl 2018.

Die steigenden Schülerzahlen an freien Schulen belegen, dass sich immer mehr Eltern für ihre Kinder individuelle Bildungsangebote wünschen. Im vergangenen Schuljahr gab es 5.836 Schulen in freier Trägerschaft. Das ist ein Zuwachs von knapp drei Prozent innerhalb der letzten vier Jahre. Von den rund 10 Millionen Schülerinnen und Schülern in Deutschland besucht mittlerweile jeder Elfte eine freie Schule. Ein Hauptgrund dafür sind die vielfältigen Angebote an pädagogischen Konzepten. „Freie Schulen gewährleisten, dass Schüler bedarfsgerecht ausgebildet werden. Deshalb machen immer mehr Eltern von ihrem Recht auf Schulwahl Gebrauch“, so Klaus Vogt, Präsident des VDP.

Die Bandbreite reicht von Schulen mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt über musikalische Begabtenförderung bis hin zu speziellen Sprachförderschulen. Auch Ganztagsbetreuung wird an freien Schulen groß geschrieben. Neben der Wissensvermittlung stehen auch die Persönlichkeitsentwicklung sowie die Förderung von Sozial- und Handlungskompetenzen im Zentrum. Durch ihre Flexibilität können freien Schulen schnell auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren und sind bei Zukunftsthemen wie Inklusion oder der digitalen Bildung Vorreiter. „Bei der Wahl der richtigen Schule muss das individuelle Bildungsbedürfnis des Kindes im Mittelpunkt stehen“, so Klaus Vogt weiter.

Die passende Schule finden Eltern dann, wenn sie wissen, welche Anlagen und Interessen bei ihrem Kind vorhanden sind. Schulwahl-Checks sowie professionelle pädagogische Beratungen können helfen, die Neigungen und Förderbedürfnisse eines Kindes richtig einzuschätzen. Bis ins Frühjahr hinein veranstalten viele freie Schulen Tage der offenen Tür, bei denen sich Eltern über die Angebote in ihrer Region informieren können. Über die VDP-Schulsuche auf der Homepage des VDP (www.privatschulen.de) können sich interessierte Eltern einen Überblick über die Bildungsangebote von VDP-Mitgliedsschulen verschaffen. Die VDP-Landesverbände informieren außerdem über die Schwerpunkte ihrer Mitgliedsschulen in den jeweiligen Bundesländern (www.privatschulen.de, Rubrik: Mitglieder/Landesverbände).

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Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) vertritt die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband mit Sitz in Berlin bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Verantwortlich für den Inhalt: Robert Renner, Pressesprecher. Weitere Informationen unter: www.privatschulen.de

PM | Freie Schulen bleiben gefragte Alternative

Berlin, 26. Februar 2016 – Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben gezeigt, dass die Zahl der Schulen in freier Trägerschaft sowie die Schülerzahlen an Freien Schulen bundesweit wieder zugelegt haben. Im Hinblick auf die aktuelle Schulsuche vieler Eltern, begrüßt der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) diese Entwicklung. Sie bestätigt, dass trotz rückläufiger Schülerzahlen Freie Schulen immer häufiger von Eltern gewählt werden.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es in Deutschland im Schuljahr 2014/15 insgesamt 5.770 Schulen in freier Trägerschaft. Das ist ein Zuwachs von rund fünf Prozent in den letzten drei Jahren. Davon sind 10,2 Prozent allgemeinbildende und 24,3 Prozent berufsbildende Schulen. Auch die Zahl der Schüler/innen an Freien Schulen steigt seit Jahren kontinuierlich. Von den rund 11 Millionen Schüler/innen in Deutschland besuchte im Schuljahr 2014/15 jeder Elfte eine freie Bildungseinrichtung. „Der Schülerzahlenzuwachs ist umso bemerkenswerter, da aufgrund der demografischen Entwicklung die Gesamtschülerzahl in Deutschland im selben Schuljahr um 0,7 Prozent geschrumpft ist‘‘, so Dietmar Schlömp, Bundesgeschäftsführer des VDP.

Eine große Rolle bei der Wahl einer Freien Schule spielt bei vielen Eltern der Wunsch nach einer individuellen Betreuung für ihr Kind. Auch ein enger Austausch mit den Lehren und der Schulleitung, ein motivierendes Lernumfeld und Bildungsangebote über den Unterricht hinaus sind gefragt. Diese Anforderungen erfüllen Freie Schulen. Sie reagieren schnell auf sich ändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel im Bereich der digitalen Bildung. „Immer mehr Eltern machen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und suchen für ihr Kind eine Bildungseinrichtung, die ihren Vorstellungen und Wünschen gerecht wird. Bei Freien Schulen finden sie häufig eine passgenaue Bildungseinrichtung“, so Dietmar Schlömp, VDP-Bundesgeschäftsführer.

Bereits im Grundgesetz ist verankert, dass eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert werden darf. Deshalb erheben Freie Schulen lediglich ein sozial verträgliches Schulgeld und erhalten dafür einen staatlichen Finanzausgleich. Dieser ist allerdings häufig nicht ausreichend. Von den kürzlich veröffentlichten Schülerausgaben an staatlichen Schulen, erhalten Freie Schulen nur einen Teil. Auch bei der Integration der Flüchtlinge sind Freie Schulen bei der Finanzierung noch häufig auf sich allein gestellt. Dabei können sie einen entscheidenden Beitrag leisten. Viele Einrichtungen haben ihre Unterstützung signalisiert und eigenständig die Initiative ergriffen. „Bildung ist der Schlüssel für eine schnelle Integration. Nur so können die Chancen für den zukünftigen Arbeitsmarkt genutzt werden. Eine Voraussetzung dafür sind gerechte Rahmenbedingungen für freie Bildungsträger“, so Dietmar Schlömp, Bundesgeschäftsführer des VDP.

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Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) vertritt die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband mit Sitz in Berlin bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Verantwortlich für den Inhalt: Robert Renner, Pressesprecher