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PM | Privatschulen sind für alle Einkommensschichten zugänglich

Berlin, 14. August 2020. Die Einkommensverhältnisse der Eltern sind nicht entscheidend für die Aufnahme eines Kindes an einer Privatschule. Bei einem durchschnittlichen Schulgeld von 2.000 Euro im Jahr (aktuelle Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes auf Basis der Lohn- und Einkommensteuerstatistik) hat jedes Kind die Möglichkeit, eine Privatschule zu besuchen. „Die Schülerschaft an Privatschulen ist gesellschaftlich durchmischt. Unsere Schulen werden von Kindern aus allen Einkommensschichten besucht“, weiß VDP Präsident Klaus Vogt.

Geht ein Kind auf eine Privatschule, ist dieser Besuch für die Eltern mit der Zahlung eines Schulgeldes verbunden. Das Schulgeld umfasst sämtliche Leistungen und Angebote der Schule wie beispielsweise Betreuungs- und Nachmittagsangebote außerhalb des Schulunterrichts, für die auch im staatlichen Schulbereich Beiträge der Eltern anfallen. Einkommensgestaffelt wird das Schulgeld an der Höhe des Haushaltseinkommens der Eltern bemessen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, beträgt das Schulgeld für das Jahr 2016 durchschnittlich 2.000 Euro. Für einen Großteil der Kinder (59%) wurde sogar nur ein Schulgeld von weniger als 1.500 Euro veranschlagt.

„Schulgeld zu erheben, ist für Privatschulen absolut notwendig. Es kompensiert eine Deckungslücke, da der Staat nur circa zwei Drittel der anfallenden Kosten pro Schüler an einer staatlichen Schule trägt“, begründet Klaus Vogt. Für das Jahr 2016 machte die Finanzierungslücke durchschnittlich 2.300 Euro Kind aus. „Privatschulen sind stark unterfinanziert. Würde die staatliche Finanzhilfe ausreichend hoch sein, müssten Schulen in freier Trägerschaft gar kein Schulgeld erheben“, sagt VDP Präsident Vogt.

Die Einkommensverhältnisse der Eltern von Schülern an Schulen in freier Trägerschaft untersuchte bereits das DIW Econ. Der Analyse zufolge verfügen 14 Prozent der Privatschulhaushalte über maximal 2.000 Euro monatliches Nettohaushaltseinkommen. Der Anteil der Haushalte mit einem Einkommen zwischen 2.000 und 6.000 Euro liegt bei 71 Prozent. „Entscheidend für die Aufnahme eines Kindes an einer Privatschule ist nicht das Einkommen der Eltern, sondern die Fähigkeiten und Interessen des Kindes. Sie müssen mit dem pädagogischen Konzept der Schule zusammenspielen“, erklärt Vogt.

In Deutschland besucht jedes elfte Kind eine Privatschule. Eltern und Schülern wählen oft eine Schule in freier Trägerschaft, da sich diese an den gesellschaftlichen und pädagogischen Anforderungen orientieren. Eine Sonderung der Kinder wird per Grundgesetz untersagt. Kein Kind wird vom Besuch einer Privatschule ausgeschlossen. Durch einkommensgestaffelte Schulgeldbeiträge und beispielsweise Geschwisterrabatte stehen die individuellen Begabungen des Kindes bei der Schulwahl im Vordergrund.

Pressekontakt:
Beate Bahr 

Pressemitteilung als PDFDer Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) vertritt die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband mit Sitz in Berlin bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Weitere Informationen unter: www.privatschulen.de

PM | Freie Schulen bleiben gefragte Alternative

Berlin, 26. Februar 2016 – Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes haben gezeigt, dass die Zahl der Schulen in freier Trägerschaft sowie die Schülerzahlen an Freien Schulen bundesweit wieder zugelegt haben. Im Hinblick auf die aktuelle Schulsuche vieler Eltern, begrüßt der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) diese Entwicklung. Sie bestätigt, dass trotz rückläufiger Schülerzahlen Freie Schulen immer häufiger von Eltern gewählt werden.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es in Deutschland im Schuljahr 2014/15 insgesamt 5.770 Schulen in freier Trägerschaft. Das ist ein Zuwachs von rund fünf Prozent in den letzten drei Jahren. Davon sind 10,2 Prozent allgemeinbildende und 24,3 Prozent berufsbildende Schulen. Auch die Zahl der Schüler/innen an Freien Schulen steigt seit Jahren kontinuierlich. Von den rund 11 Millionen Schüler/innen in Deutschland besuchte im Schuljahr 2014/15 jeder Elfte eine freie Bildungseinrichtung. „Der Schülerzahlenzuwachs ist umso bemerkenswerter, da aufgrund der demografischen Entwicklung die Gesamtschülerzahl in Deutschland im selben Schuljahr um 0,7 Prozent geschrumpft ist‘‘, so Dietmar Schlömp, Bundesgeschäftsführer des VDP.

Eine große Rolle bei der Wahl einer Freien Schule spielt bei vielen Eltern der Wunsch nach einer individuellen Betreuung für ihr Kind. Auch ein enger Austausch mit den Lehren und der Schulleitung, ein motivierendes Lernumfeld und Bildungsangebote über den Unterricht hinaus sind gefragt. Diese Anforderungen erfüllen Freie Schulen. Sie reagieren schnell auf sich ändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel im Bereich der digitalen Bildung. „Immer mehr Eltern machen von ihrem Wahlrecht Gebrauch und suchen für ihr Kind eine Bildungseinrichtung, die ihren Vorstellungen und Wünschen gerecht wird. Bei Freien Schulen finden sie häufig eine passgenaue Bildungseinrichtung“, so Dietmar Schlömp, VDP-Bundesgeschäftsführer.

Bereits im Grundgesetz ist verankert, dass eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert werden darf. Deshalb erheben Freie Schulen lediglich ein sozial verträgliches Schulgeld und erhalten dafür einen staatlichen Finanzausgleich. Dieser ist allerdings häufig nicht ausreichend. Von den kürzlich veröffentlichten Schülerausgaben an staatlichen Schulen, erhalten Freie Schulen nur einen Teil. Auch bei der Integration der Flüchtlinge sind Freie Schulen bei der Finanzierung noch häufig auf sich allein gestellt. Dabei können sie einen entscheidenden Beitrag leisten. Viele Einrichtungen haben ihre Unterstützung signalisiert und eigenständig die Initiative ergriffen. „Bildung ist der Schlüssel für eine schnelle Integration. Nur so können die Chancen für den zukünftigen Arbeitsmarkt genutzt werden. Eine Voraussetzung dafür sind gerechte Rahmenbedingungen für freie Bildungsträger“, so Dietmar Schlömp, Bundesgeschäftsführer des VDP.

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Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) vertritt die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband mit Sitz in Berlin bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Verantwortlich für den Inhalt: Robert Renner, Pressesprecher

PM | Schulwahl 2016: Freie Schulen bieten vielfältiges Angebot

Berlin, 2. Februar 2016 – Jedes Jahr im Frühjahr begeben sich tausende Eltern auf die Suche nach der richtigen Schule für ihr Kind. Dabei ist ausschlaggebend, welche Schule den individuellen Bedürfnissen und Ansprüchen am ehesten gerecht wird. Freie Bildungseinrichtungen zeichnen sich durch vielfältige Bildungsangebote aus. Durch ihre unterschiedlichen pädagogischen Konzepte gehen sie gezielt auf verschiedene Förderbedürfnisse ein. Kein Wunder also, dass die Zahlen freier Schulen und ihrer Schüler trotz demografischen Wandels seit Jahren steigen.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es in Deutschland im Schuljahr 2014/15 insgesamt 5.770 Schulen in freier Trägerschaft. Das ist ein Zuwachs von rund fünf Prozent in den letzten drei Jahren. Davon sind 10,2 Prozent allgemeinbildende und 24,3 Prozent berufsbildende Schulen. Auch die Zahl der Schüler/innen an freien Schulen steigt seit Jahren kontinuierlich. Von den rund 11 Millionen Schüler/innen in Deutschland, besuchte im Schuljahr 2014/15 jeder Elfte eine freie Bildungseinrichtung. „Bei der Wahl der Schule legen Eltern immer mehr Wert auf individuelle Förderangebote, Ganztagsbetreuung und den engen Austausch mit Lehrkräften und der Schulleitung. Freie Bildungseinrichtungen erfüllen diese Kriterien seit langem“, so Dietmar Schlömp, VDP Bundesgeschäftsführer.

Freie Schulen liefern entscheidende Impulse für eine zukunftsorientierte Pädagogik. Sie arbeiten eigenständig und effizient und können dadurch schneller auf sich ändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen reagieren. So gehen sie mit ihren pädagogischen Konzepten immer auf aktuelle Entwicklungen, z.B. im Bereich der digitalen Bildung, ein. Auch Ganztagsangebote haben sie frühzeitig entwickelt und umgesetzt. „Freie Schulen ruhen sich nicht auf ihren erreichten Zielen aus. Sie entwickeln ihr pädagogisches Profil ständig weiter, um die Schüler/innen auf die gestiegenen Anforderungen der Berufswelt optimal vorzubereiten“, so Dietmar Schlömp.

Ein weiterer Grund für die steigende Nachfrage ist die Tatsache, dass das Vorurteil, Privatschulen seien nur etwas für Reiche, in den letzten Jahren entkräftet werden konnte. Im Grundgesetzt ist verankert, dass eine Sonderung der Schüler nach den Besitzverhältnissen der Eltern nicht gefördert werden darf. Die Mehrzahl der Schulen bieten nach Einkommen der Eltern gestaffelte Schulgelder, Geschwisterrabatte, und Stipendienprogramme an. Über die VDP-Schulsuche auf der Internetseite des VDP können sich interessierte Eltern einen Überblick über die Bildungsangebote von VDP-Mitgliedsschulen verschaffen.

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Der Verband Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) vertritt die Interessen von Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft im allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulbereich sowie in der Erwachsenenbildung und im tertiären Bereich (Fachhochschulen und Hochschulen). Der 1901 gegründete Verband mit Sitz in Berlin bindet seine Mitglieder weder weltanschaulich noch konfessionell oder parteilich. Verantwortlich für den Inhalt: Robert Renner, Pressesprecher